blood and sperm

Posted on March 16th, 2007 by amygdala.
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das matterhorn, ein gar güldenes kreuz vor grellblauem himmel. firn. schnee. eis. sahne. wolkenweiss. celebrity mit schwarzer sonnenbrille. die haut hat einen teufel auf. ganz heiss. mit der polierten glänzenden oberfläche, it is not about pornography it is about love.

das wäre zu einfach. hinter der lackierten folie, gold gold silberglanz, die fallen wie diamanten auf das eis. alien invasion. wir haben krieg. du darfst eine banane essen, kriegst sie jedoch kaum runter. der mund ganz trocken, die mundwinkel eingerissen, gehst über schutt und asche, staub, die sirenen, die warteschlange mit rationskarten. der blick auf den berg, gletscher, wie weiße taubenfedern, jemand packt geschenke aus, es sind trashige kitschbilder in pink und blau. pink pussies fucking pink pussies mehr nicht. jeff macht seinen mund ganz weit auf er bekommt jetzt seine banane. die ist himmelblau, eis, schnee, sahne,  immer wieder die selben bilder, der flieger zieht seine loops, wir  loopen doch alle. unsere gedanken unsere träume, unsere schwüre, unsere lügen, unsere schatten, unsere versuche erhabener zu werden, unser scheitern an uns selbst, das attentat und dann wickelst du den finger in eine schlacksige knisternde zellophanhaut und zeigst auf dein gegenüber, springst damit herum wie ein stern - spritzer, heilig heilig heilig pilgern wir hinauf zum matterhorn.

 zellophan ganz gross am himmel, eine schöne geburtstagsschleife, dann jeff und cicciolina zwischen marzipantulpen. wieder der blick auf das matterhorn, die nacht is so marien umhangblau, das goldene kreuz ganz gülden, ragt tief in den himmel, er macht sie einfach so an, aber das geht ja jetzt nicht mehr. da ist noch etwas anderes, eine laue stille, eine tiefe ruhe obwohl die bomben und raketen nur so vom himmel fallen, wie meteorite. der himmel reisst auf, hinter dem massaker, eine weitere unwirkliche welt. das geht ewig immer wieder so. bis in den bau. bis zur lava. bis zu den zellen. bis zum samen und zum blut. der kern. der kern ist leer. ein ei. da ist noch nichts. im kern ist rein gar nichts wenn man sicht hat auf den gletscher am horn. was dich anzieht wie die elster ist der schein, sie glitzern wie diamanten in der sonne. wir sind dumme einfältige vögel. immer wieder, wenn auch nur zwischendurch, aber auch etwas mehr.  

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