‘gender’ nektar

Posted on January 1st, 2007 by amygdala.
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2007, sie kann wirklich viel. eigentlich sollte man ihr die lorbeeren schenken. ich sehe eine schöne ernste frau mit ihrem freund, sie lächelt fast nie, dreht sich zigaretten, eine feine kleine nase, braune augen mandelförmig, ja natürlich, mandelförmig, der mund in vollen konturen, sehr schöne lippen, sie wirkt gereizt und angespannt, diesen mund mal mit den fingern berühren, ihr in die augen sehen, sie küssen, vielleicht später, wenn sie es lässt…..ihr freund geht schon voraus zahlen
als sie geht lächelt sie mich an, ich lächle zurück wie ein kind, das den weihnachtsbaum anstrahlt.

das ist wie telepathie. die blicke spüren. die blicke im rücken, die blicke auf dem hals, die blicke, die den atem schneller werden lassen, die blicke die wir suchen und finden, die augenblicke, der geschmack ihrer brüste, ich weiss noch im engländer im sommer, ich gehe auf die damenpipibox und komme raus, cordula reyer steht vor mir,  model ungeschminkt, älter schon, aber ein gesicht und augen, ich liege ihr zu füßen und mach ihr dämliche komplimente, aber sie ist sehr nett und und und….sie haben aber auch wundervolle augen, sie beschämt mich in ihrer natürlichen katzenschönheit. deine augen du wunderwesen, deine augen und sonst gar nichts mehr.

die frau und ihr freund sind weg. ich bin noch da. und ich hab lust auf die brüste der schönen ernsten frau die mich gerade angelächelt hat und möchte sie in dem bett lieben in dem sie mit ihrem freund schläft und es riecht vielleicht noch nach mann, aber er ist nicht da. ich bin da. im jenseits, schummriges licht alles verdreht, um die ecke ganz in dunkelblau, sie an der wand, er will mal nach ihr sehen, ich bin da. ob ihre haut rote flecken bekommt wie sie stöhnt, vielleicht ist sie leise und ganz handzahm, sein bart mein nachwuchs, seine männerhände, mein mund, ihre kleinen brüste…..

ich nehme cordulas hand und denk mir küss diese erscheinung, denn  diese gelegenheit hast du nie wieder, aber ich bin zu feige, ich berühre nur ihre hand und starre sie an, sie entzieht sich nicht, ….magisch. wir plaudern, unsere hände wie zwei schiffchen im schilf.

mein mund hat zähnchen die wollen knabbern an diesen spitzen, und mein rüdiger will sie beissen, dass das mädchen sich windet, und ich will im mund kugelrund, alles weib weib weib. das licht auf ihrem gesicht, habe ich sie den ganzen abend beobachtet, so außerhalb der welt, unberührbar und entfernt, aber dieses lächeln war wie  zimt auf bratäpfeln für meine phantasie

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