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Posted on December 19th, 2006 by amygdala.
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wrapped up in tomentum
covered with wax
wanna come in circles, wanna come. wanna come.
with your sleaze ease me baby ease me.
you caress you undress
the felt’s gettin wet
wanna come in circles, wanna come.wanna come.
with your sleaze ease me baby ease me
Posted on December 10th, 2006 by amygdala.
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an der donau postieren die windmühlen wie aussichtsboten im wind, meterhoch drehen sie ihre klauen und wenn man direkt unter ihnen steht, dann hört es sich an, als würden drachenflügel papier zerschneiden, ganz regelmäßig, immer wenn ein flügel in die tiefe fällt. schaut man unter ihnen in den himmel mit den vorbeiziehenden wolken wird einem schwindlig und man glaubt sie reißen einen mit. gleichzeitig faszinierend und bedrohlich, metallblumen im wind, wir spazieren am wasser entlang, es ist kühl aber der einzige schneeweiße fleck in der landschaft ist die pagode…….
einmal umkreisen wir sie, denn das erfüllt einem die wünsche. ich bin wunschlos glücklich. beinah. das gab es schon lange nicht mehr. seltsam. wieder in der stadt essen wir gemütlich und begeben uns dann noch in die rote teelounge. später holen wir meine lady-schmeißen sie ins auto, schauen uns noch krims krams am glitzer spittelberg an. schreiben wir ein drehbuch, ein theaterstück, eine geschichte?
wir beide. wir haben uns seit einiger zeit nicht gesehen, aber es geht da weiter wo es aufgehört hat, du hattest wieder recht und es ist nicht nur so wie es ist, es ist auch sehr sehr gut so, im roten teppichland bin ich dann irgendwann sehr gerührt, deine hand und meine hand immer irgendwo, auch ohne umarmung sind wir verbunden.
meine seele schmiegt sich an die deine und deine seele kannte mich schon, als ich noch nicht wusste wie es mit uns beiden werden wird, du stießt mich mit deinem fuß an, unterm tisch….bevor noch orange pullover die naht aufgaben und meine heile familienwelt gelötet wurde. dein yantra, kali kali, wenn du nach amerika gehst, dann werde ich kommen, zu dir würde ich kommen, wenn du zu pferde mit den indianern. dann bleib ich gleich dort.
es ist so, wenn du mich heute fragst, willst du mir mehr darüber erzählen? ich könnte schweigen, aber erzähle doch. weil ich nichts verbergen kann und will vor dir und weil du von mir hören sollst was du ohnehin spürst. es ist aber nicht nur
kali sondern auch nyx, innana und die schwarze madonna
mit den weißen schalen in der hand stehen wir im dunkeln, es sind einzeller, bilder wie milchstrassen, mit dir kann man einfach allen fremden sprachen lauschen, es macht immer sinn
in lainz, mit den gaben beladen, die strasse feucht, wir gehen richtung erster zereissprobe große schlacht, die uns vielleicht noch näher gebracht hat, mit dir macht alles sinn
sage ich zu dir. den granat. die birkenhaut. was passiert, wenn ich wien verlasse?
und das wird ja nicht mehr allzu!lange dauern, es macht mir angst.
es ist schön wieder jetzt. mein herz rauscht. jede ecke eine erinnerung
im auto denke ich mir heute, wie gut das tun wird, wenn man an einem ort ist ohne erinnerung und erlebnis. wie wenn du nach einem tiefem schlaf die augen öffnest und in die sonne blinzelst, es ist ein neuer wunderschöner tag. man rollt sich nochmal in die wärme der geborgenen nacht. du fährst richtung donau, ich denke, wie schön wenn der ort noch unberührt ist von mir und gleichzeitig wie neu und anders diese welt sein wird.
Posted on December 7th, 2006 by amygdala.
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bis drei uhr nacht unterhalten wir uns. ich kenne dieses gefühl, ich weiß genau wie du fühlst christin. das maß der mitte, der wunsch sich aus dem alltag zu entheben, es muss was passieren, egal ob rauf oder runter, es muss was passieren.
there’s got to happen somethin’
er hatte das auch, er ist da durch. wir entscheiden uns jede minute, wir wissen: es ist immer ein kampf, es hätte so ein großer kampf werden können you little thing. jetzt wo ich weiß wir sind ein blut, a chuisle mo chroi!, weiss ich, dass auch ich an diesen punkt kommen werde. ich will terre hermes, allure, egoiste, und was weiss ich alles. je einen spritzer auf den puls.
“ich bin ein böser junge” ich bin ein so ein böser junge…aber ich glaube das nicht, denn die, die sagen sie sind so böse und die die sagen sie sind so brav sind meistens very different indeed. “england’s not the mythical land of madame george and roses….it’s the home of police who kill black boys on mopeds…and i love my boy, that’s why I’m leaving…..”
es ist jeder tag so schön, meine glieder in den sand legen, meine augen im bergland unter der sonne, meine haare noch lang und schwarz, der kleine so blond und augen so blau, und tränen ich verlasse dich nicht mein herz, mein herz, mo chroÍ, denn wir sind eins. meine haare schon rot immer noch lang, die haare braun und immer immer noch lang, die haut schneeweiß vom wittchen, die angst sie ist ertrunken, aber nur ein potzblitzdonnerwetter long distance training day. i’ll kill you if you ever shock me like this again.
es ist jeder tag so schön jetzt. es macht mich ernsthaft glücklich. dem glück traue ich ungern, das glück is ein vogerl, nicht wahr. ich komme auf dich zu, es war lange genug eine verschrobene leibesübung, liebesbeziehung du prinzessin auf der erbse. ich komme auf dich zu und wir werden mal sehen, was dann geschieht. vielleicht wirst du aus dem sarg in die kalkgrube plumpsen, ein dumpfes geräusch, vielleicht muss ich mir erst noch die augen ausweinen und mir ein paar haare ausreißen, aber ich denke, das wird nicht passieren. alle weichen buben sind bienen sind honig und gold. alle weichen mädchen sind kirschen sind herzen und rot. A chuisle mo chroÍ! be my anamchara
this is my cup of tee. and this is your cup of tee. and this is my cup of tee.
“I remember it
Every restless night
We were so young then
We thought that everything
We could possibly do was right
Oh, I love you
God, I love you
I’d kill a dragon for you
But I will rise
And I will return
The Phoenix from the flame
I have learned
I will rise
And you’ll see me return
Being what I am
There is no other Troy
For me to burn “
Posted on December 1st, 2006 by amygdala.
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ich hatte zuviel angst vor den reißzähnen von lykos. und absichtlich versehe die hülle
and i see no bravery, no bravery in your eyes anymore, only sadness
es ist eben so, du bist kein haudegen kleine, wir sitzen uns gegenüber, ich hatte es schon bequemer. tausend stufen wird man gefallen sein. man muss sich erst das knie verletzen um wieder zur besinnung zu kommen.
es ist gut im rauhland, wenn man nur rauh genug ist. und es ist tödlich im rauhland, wenn man wie der teufel aber nur von innen behaart ist und keine fesseln und keine stricke und keine peitschenhiebe, keine regeln und statuten, kein maiglöckcchenduft der welt macht die frucht genießbarer, es ist gut im rauhland, wenn man nur rauh genug ist.
ich sage, motts you know, da will man blutleer, an den schläuchen hängen, wie eine figur aus blame. schwarz und weiss, und die glieder sind lang und die welt ist tot, aber immer noch fliegen die helden durch die luft und retten ideale und ziehen schrauben fest. eine maschine, eine maschine, eine maschine, das ist eine alte sehnsucht.
“Sie sind nun mal kein schlägertyp”. dabei habe ich mich jahrelang bemüht.
und jemand sagt zu mir: ” Sei nicht verletzend.”
dann fällt es mir wieder ein. und jemand sagt: ” Küss mich”
die stimme. sei nicht verletzend, küss mich. sei nicht verletzend. küss mich.
und wir küssen uns. es fällt mir wieder ein, mädchen das wolltest du doch niemals mehr vergessen, das dieser kuss die flut stoppt. das wasser zieht sich ruckartig zurück, trockenland. das ist der moment. da war mal jemand der war auch sehr jung und sehr verletzlich und so schön, wir waren das mal.vor der flut.
and i see no bravery, no bravery in your eyes anymore, only sadness
ich sehe meinen arm unter seinem kopf.
after 7 years of goldrush angel, hört das wasser auf, durch seine küsse, vielleicht habe ich es nur geträumt. da fällt es mir ein. sehn-sucht. sehn-sucht.
was wollte ich eigentlich von wölfen und eichhörnchen, wenn ich zur zeit genau dazwischen bin.